Übersichten durchgeführter Projekte

Fröhlicher Trubel beim Firlefanz

Der Kiez-Trödelmarkt „Firlefanz“ ist mittlerweile zu einer festen Institution im Gebiet geworden, nachdem er 2011 erstmalig stattfand. Er wird er von einem Bewohner*innennetzwerk um Erwin Diener organisiert und findet meist viermal im Jahr statt. Die Trödelmärkte sind gut besucht und neben den gebotenen „Schnäppchen“ bieten die Märkte auch Gelegenheit für ein Pläuschchen unter Nachbar*innen. Ein besonderes Highlight war im April 2016 die Kooperation mit dem rbb: Unter dem Motto „Schatz und Schätzchen“ konnten Bewohner*innen hier ihre Antiquitäten schätzen lassen. Über die große Resonanz dieses Trödels berichtete sogar die rbb- Abendschau. 
 

Gemeinsam Gärtnern macht Spaß!

Fröhliches Sommerfest 2016

Unglaublich, dieser Balkon!

Im Gemeinschaftsgarten „Gärten der Länder“ auf dem Grundstück der degewo am Tirschenreuther Ring 14a sprießt mittlerweile saftiges Grün. Auch wenn im wahrsten Sinne des Wortes viele Steine beiseite gerückt werden mussten, ist schon vieles erreicht. Wo einst das verfallene Ökohaus stand, wachsen nun Kürbisse, Schnittlauch, Erdbeeren, Stachelbeeren, Bohnen, Kohlrabi und viele andere Kräuter, Gemüse- und Obstsorten. Hier am Tirschenreuther Ring 14a wurde mit dem Garten der Länder ein kleines Paradies geschaffen, ein Gemeinschaftsgarten für die Bewohner*innen der Großwohnsiedlung Waldsassener Straße. 

Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft, darunter auch Bewohnende aus dem Übergangswohnheim an der Marienfelder Allee, kommen hier im Garten der Länder zusammen, lernen sich kennen, tauschen Erfahrungen aus und gestalten gemeinsam das Gartenleben. Sie bepflanzten seit 2015 ihre im Jahr zuvor angelegten Beete. Die degewo stellt die Fläche zur Verfügung, finanzierte einen Brunnen und seit einiger Zeit auch die fachliche Begleitung der Gruppe, die einen Verein gegründet hat. Von der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis wurden ein Bauwagen, Gartenutensilien und ein Humustoilette gesponsert. In 2017 war der Verein Träger des geförderten Projekts „Säen und Ernten“ zum Anlegen und Betreuen von Hochbeeten gemeinsam mit Bewohnenden des Übergangswohnheims Marienfelder Allee. Vereinsmitglieder engagierten sich als ehrenamtliche Helfer*innen bei diesem Projekt, unternahmen darüber hinaus mit Unterkunftsbewohner*innen Ausflüge.

Das jährliche Sommerfest in den „Gärten der Länder“ bietet neben Kulinarischem ein buntes Bühnenprogramm und zahlreiche attraktive Angebote für große und kleine Besucher*innen. Hier lässt es sich gemütlich mit Nachbar*innen plaudern. 
 

Kuchen- und Tortenwettbewerb

Stadtrat Oliver Schworck (re), Beate Miculcy (li), Erwin Diener (2 von li) mit den glücklichen Preisträger*innen beim Tortenwettbewerb 2016
Der Tortenwettbewerb ist dank des Einsatzes vieler ehrenamtlicher Helfer*innen jedes Jahr ein kulinarisches und ästhetisches Highlight im Kiez. Groß und Klein sind herzlich eingeladen, selbstgebackenen Torten und Kuchen zu präsentieren oder zum Probieren vorbeizukommen. Bei einem gemütlichen Beisammensein von Nachbar*innen werden kulturelle Beiträge bestaunt, eingereichte Meisterbackwerke zunächst bewundert und anschließend verkostet. Eine Jury kürt die besten Backwerke und vergibt Preise an die Gewinner*innen.

 

Strahlen beim Weihnachtsmarkt auch hinterm Stand

Auch der jährliche Weihnachtsmarkt in der Großsiedlung ist ein Termin, der aus Kalendern nicht mehr wegzudenken ist. Groß und Klein freuen sich über kulturelle Darbietungen, den Besuch des Weihnachtsmannes, leckere weihnachtliche Schmankerl und die Gelegenheit, das ein oder andere Weihnachtsgeschenk an den Ständen mit selbstgemachten Kunstwerken zu erstehen. Wie so Vieles wird auch der Weihnachtsmarkt – mit Unterstützung des Quartiersbüros W40 - weitgehend ehrenamtlich organisiert.
 

Fröhliches Trainieren von Mensch und Hund

Die Hundehalterinitiative, die sich im Jahr 2014 auf Initiative von Frau Elke Saalmann u. a. gegründet hat, sieht ihre Aufgabe darin, zu einem konfliktfreien Zusammenleben zwischen Hundehaltern und Bewohner/innen in der Großsiedlung Waldsassener Straße beizutragen. Sie versucht Hundehalter dazu zu animieren, die Hinterlassenschaften ihrer Hunde zu entsorgen und möchte zu einem Austausch über artgerechte Haltung, Bewegung und Ernährung der Vierbeiner beitragen. Sie setzte sich u.a. dafür ein, dass im Frühjahr 2016 vier zusätzliche Müllbehälter aufgestellt wurden. 

Gehäkelt, gestrickt - und Käffchen mit bei

Das auf Initiative von Frau Monika Battist und Ingrid Naramski im Jahr 2012 ins Leben gerufene Handarbeitskränzchen findet in gemütlicher Runde im zweiwöchigen Rhythmus statt. Das Kränzchen wird sehr gut angenommen. Bei vielen Gelegenheiten bieten sie die fertigen Handarbeiten zu erschwinglichen Preisen zum Kauf an. 
 

Schönes aus Patchwork entsteht in Gemeinschaft

Der in 2014 über den Aktionsfonds geförderte Patchwork-Kurs wird seitdem von den Bewohnerinnen Monika Battist und Christa Lentzsch ehrenamtlich fortgeführt. Wöchentlich treffen sich 5-6 Bewohnerinnen im Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum Marienfelde-Süd, um in gemütlicher Runde gemeinsam zu nähen. Die Ergebnisse präsentieren sie bei verschiedenen Veranstaltungen im Stadtteil.
 

Vorführung beim Sportfest

Seit 2009 organisiert Monika Battist im Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum Marienfelde-Süd e.V. mehrmals wöchentlich Gymnastik-Kurse für Menschen ab 50 Jahren und regelmäßige gesellige Treffen der Gymnastik-Gemeinschaft. Die Sportgruppen präsentieren bei vielen Kiez-Festen, wie dem Marienfelder Sportfest und/oder dem Marienfelder Generationenlauf, das in den Kursen Erlernte und spornen somit andere an, selbst Sport zu treiben. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Gesundheit älterer Kiezbewohner/innen geleistet.

Die seit 2011 im Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum Marienfelde Süd durch Herrn Gebhardt als ehrenamtlich tätigem Lehrer wöchentlich stattfindenden Computerkurse erfreuen sich großer Beliebtheit und werden sehr stark nachgefragt. Anfangs durch den Aktionsfonds gefördert, trägt sich der Kurs durch geringe Teilnehmerbeiträge seit vielen Jahren selbst.
 

Herr Baumann ist preisgekrönter Naturfotograph und bekannt für seine beeindruckenden Tieraufnahmen. Seit vielen Jahren präsentiert er seine Beobachtungen – zumeist aus dem nahen Umfeld – in ehrenamtlichen Lichtbildervorträgen in verschiedenen Einrichtungen des Stadtteils. Damit trägt Herr Baumann zur Vertiefung von Kenntnissen in Flora und Fauna und die Notwendigkeit des Natur- und Umweltschutzes bei. 
 

Bereits seit 2009 organisiert die Mieterinitiative um Erwin Diener ein jährliches Mieterfest, bei dem es immer lustig zugeht und Groß und Klein ihren Spaß haben. Die Feste tragen zum Kennenlernen und zum Austausch zwischen den Bewohnerinnen und Bewohner teil und stärken damit das nachbarschaftlichen Zusammenleben im Gebiet. 
 

Wasser und Blüten marsch!

Bewohnerinnen bepflanzen und pflegen seit einigen Jahren Hochbeete vor dem kleinen Gewerbezentrum in Marienfelde Süd und an anderen Stellen im Gebiet und tragen so zu einem blühenden Erscheinungsbild der Großsiedlung bei.
 

Line-Dance - da möchte man doch gleich mitmachen!

Tanzfreudige Bewohnerinnen und Bewohner treffen sich seit 2009 wöchentlich im Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum Marienfelde Süd e.V. zum Line Dance Training. Mit den von ihnen eingeübten Tanzchoreographien begeistern sie regelmäßig bei Auftritten zu verschiedenen Veranstaltungen im Stadtteil.
 

Ausflug zum Buddhistischen Tor

Um andere Kulturen kennenzulernen und das interkulturelle Miteinander in der Großwohnsiedlung rund um die Waldsassener Straße zu fördern, wurden Führungen durch das Buddhistische Haus in Frohnau, zum Buddhistischen Tor in Berlin Mitte und durch die Sehitlik Moschee am Columbia Damm organisiert. 

In der Vorweihnachtszeit 2016 wurde zu einer Spendenaktion für Kinderbekleidung, Spielzeug und Winterbekleidung für Männer aufgerufen. Zahlreiche Spenden bezeugen die Hilfsbereitschaft und Willkommenskultur im Kiez. Der Umfang der Spenden war so groß, dass mehrere Fahrten des Quartiersbüros zur Notunterkunft in der Daimlerstraße erfolgen mussten. 
 

Besuch in der Notunterkunft Daimlerstraße

Das Quartiersbüro W40 konnte 2016 und 2017 Bewohner/innen dafür gewinnen, sich ehrenamtlich im Übergangswohnheim und im Notaufnahmelager Daimlerstraße zu engagieren. 
Auf Wunsch der Jury-Mitglieder wurde ein Besuch der Notunterkunft in der Daimlerstraße organisiert. Der Besuch diente dem Verständnis für die Situation der Geflüchteten.
 

Impressionen vom Generationenlauf 2015 und 2019

Jung und Alt in Bewegung und Begegnung zu bringen, das sind die zwei wichtígsten Ziele des Generationenlaufs. Mehrere kurze Läufe für Menschen verschiedener Altersgruppen vom Kleinkind bis ins Seniorenalter halten fitt und bringen Freude. Die Teilnahme mit einer Medaille und einer Urkunde belohnt. Organisiert wird der Generationenlauf vom TSV Marienfelde. Die Marienfelder Einrichtungen unterstützen dabei tatkräftig und stellen tolle Spiel-, Mitmach- und Informationsangebote für die Gäste auf die Beine. Für die Unterhaltung sorgt ein buntes Bühnenprogramm, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei ist. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt, sodass die beim Lauf verbrannten Kalorien schnell wieder nachgelegt werden können. 
 

In 2015 führte Gangway e.V. mit männlichen Jugendlichen aus dem 3 D Medienhaus ein Antigewalt- und Kompetenztraining durch. Die Trainingsinhalte wurden vermittelt durch Diskussionen, Rollenspiele, Biographie- und Genogrammarbeit sowie szenische Darstellungen, die audio-visuell unterstützt werden. Durch die Einbeziehung von Bezugspersonen und Peer-Group-Angehörigen fand ein Transfer in den Alltag statt. 
 

Sport und Spiel beim Marienfelder Sportfest

2019 hat das Marienfelder Sportfest sein 10jähriges Jubiläum gefeiert, 2020 und 2021 musste es wegen Corona leider ausfallen. Die Organisatorin, Janny Dierbach, lädt normalerweise jedes Jahr die fußballbegeisterten Kinder und Jugendlichen zum Marienfelder Sportfest mit Fußballturnier eingeladen. 

Beim Marienfelder Sportfest geht es nicht nur um Fußball: Jede Menge Spielangebote, organisiert durch Marienfelder Einrichtungen, begeistern die jüngeren Teilnehmer und das kulturelle Angebot ist gleichermaßen interessant für die kleinen und großen Gäste. 

Hervorzuheben ist, dass sich die ehrenamtliche Organisatorin des Sportfestes jahrelang für die Sanierung des Bolzplatzes eingesetzt hatte. Durch ihr unermüdliches Engagement wurde der Platz 2014 durch den Bezirk saniert nachdem bereits 2009 im Rahmen der Quartiersentwicklung die kaputten Tore durch neue ersetzt worden waren. 
 

Die Ausstellung Marienfelder Quartiersansichten beschäftigte sich 2015 mit der Geschichte und der Entwicklung der Großwohnsiedlung rund um die Waldsassener Straße und den Tirschenreuther Ring. Das Quartiersbüro W40 rief Bewohnerinnen und Bewohner auf, Fotos, Zeitungsausschnitte und persönliche Erinnerungen zur Siedlung für das Projekt zur Verfügung zu stellen. In Gesprächen mit Bewohnerinnen und Bewohnern wurden Anekdoten und Geschichten zusammengetragen, die das Leben in der Siedlung illustrierten. 
Neben persönlichen Geschichten machte eine Fotogalerie die Entwicklung der Siedlung seit ihrem Bau Ende zu Beginn der achtziger Jahre anschaulich. Die Ausstellung bot Bewohnerinnen und Bewohnern somit einen Einblick in die Geschichte ihres Wohngebiets. 
Gezeigt wurde die Wanderausstellung an verschiedenen Orten in Marienfelde.
 

In 2015 fand, organisiert durch den Förderverein der Marienfelder Grundschule, eine Hofaktion zur Verschönerung des Schulhofes statt. Es wurde gereinigt, gebaut und neu gepflanzt. Dafür wurde einiges an Material und viel Grünes angeschafft. Die samstägliche Aktion fand natürlich in einem netten und die Gemeinschaft fördernden Rahmen mit reichlich stärkendem Proviant, gezaubert von den engagierten Eltern, statt. Eine Garten-AG der 1. und 2. Klässler kümmert sich um die Pflege des Grüns.
 

Das Projekt „Dissen, liken und was noch?“ wurde vom Jugendmuseum Schöneberg mit Schüler/innen von zwei 5. Klassen der Marienfelder Grundschule umgesetzt. Anknüpfend an persönliche Erfahrungen der Schüler/innen wurde in zwei Workshops rund um die Themen Freunde – Feinde, Dazugehören – Ausgrenzung, Hoffnungen – Ängste, Wünsche – Visionen gearbeitet.  
Das Projekt zielte darauf, die Konfliktfähigkeit und das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken. 
Auf Veranstaltungen im Stadtteil wurden Ergebnisse des Projekts öffentlichkeitswirksam präsentiert: Auf dem Stadtteilforum im April 2013 erlebten die im ersten Workshop erstellten Trickfilme ihre Premiere. Zum 2. Marienfelder Generationenlauf im September offerierten Schülerinnen in Spielszenen weitere Ergebnisse.
 

text/fotos: Quartiersbüro W40