"Die Jugend ist unsere Zukunft": Tortenwettbewerb-Einnahmen an Jugendarbeit gespendet

Freude über die Spende: Katharina Radnitz, Helmut Füstmann, Oliver Schworck, Jörg Knackendöffel (v.l.n.r.)

Auf dem Stadtteilforum am 10. April 2014 übergab Helmut Füstmann vom Nachbarschafts- und Selbsthilfe-Zentrum Marienfelde-Süd e.V. im Alten Waschhaus im Beisein von Bezirksstadtrat Oliver Schworck eine Spende für ein Jugendprojekt in Marienfelde-Süd.
Katharina Radnitz (L.i.MA e.V.) und Jörg Knackendöffel (Haus of Fun) nahmen stellvertretend für die Projekte der Jugendarbeit in Marienfelde-Süd den Spendenscheck in Höhe von 211 Euro entgegen. Das Geld soll für das Sommerferienprogramm der Jugendfreizeiteinrichtungen im Gebiet verwendet werden.
Die Jugendeinrichtungen stimmen ihre Ferienprogramme untereinander ab und es sind auch viele gemeinsame Aktionen geplant. Da kommt eine kleine „Finanzspritze“ gerade recht.

Einnahmen aus dem „Tortenwettbewerb“ gespendet

Großzügig stellte das Nachbarschafts- und Selbsthilfe-Zentrum beim letzten Tortenwettbewerb im November 2013 die Einnahmen aus dem Verkauf von Kaffee und Getränken zur Verfügung. Helmut Füstmann sagte: „Die Jugend ist unsere Zukunft, und daher möchten wir die Jugendarbeit in unserem Kiez unterstützen. So erschien es uns naheliegend auf die Einnahmen zu verzichten, um etwas für unsere jungen Menschen zu tun.“

Dieses Engagement ist gar nicht hoch genug zu bewerten, da das Nachbarschafts- und Selbsthilfe-Zentrum selber ein ausschließlich ehrenamtlich getragener Verein ist und ohne finanzielle Unterstützung zurecht kommen muss. Auch der Tortenwettbewerb wird ehrenamtlich von Bewohnerinnen und Bewohnern und dem Nachbarschafts- und Selbsthilfe-Zentrum mit Unterstützung des Vorortbüros „W40“ organisiert und finanziell durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gefördert.

Großes Engagement und gute Zusammenarbeit machen es möglich

An diesem Beispiel wird deutlich, was in den letzten fünf Jahre Quartiersentwicklung für die Großsiedlung Waldsassener Straße in Marienfelde erreicht werden konnte, ein großes ehrenamtliches Engagement von Bewohner_innen und eine gute Zusammenarbeit von ehrenamtlich Tätigen, Vereinen, Wohnungsbaugesellschaften, Einrichtungen und Projekten, und das alles begleitet von dem Wunsch, das Zusammenleben im Stadtteil mitzugestalten.

Text: Kerstin Neuberg; Foto: Natascha Wiemann/AG SPAS