Projektfonds Quartiersentwicklung Waldsassener Strasse

Der Projektfonds und Handlungsschwerpunkte der Quartiersentwicklung

Auch die Mittel des Projektfonds dienen dem Miteinander zwischen Geflüchteten und Ansässigen in der Großsiedlung Waldsassener Straße. Dafür stellt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Mittel aus dem Förderprogramm „Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften – Pilotprojekt Flüchtlinge“ zur Verfügung.

Gefördert werden können Vorhaben von geeigneten Trägern, die den Handlungsschwerpunkten der Quartiersentwicklung Rechnung tragen. Das sind in erster Linie Projekte zur

  • Weiterentwicklung der Stadtteilkultur für und mit Geflüchteten
  • Förderung der Willkommenskultur und Abbau von Vorurteilen
  • Integration durch Sport
  • Förderung der Mobilität und Eigeninitiative von Geflüchteten
  • Förderung des Umweltbewusstseins

und vieles andere ...

Mit diesen Schwerpunkten soll auf die Veränderungen in der Bevölkerungszusammensetzung des Gebietes reagiert werden. In mittelbarer Nähe des Quartiers befinden sich zwei Flüchtlingsunterkünfte, deren Bewohner/innen oftmals auch im Quartier Waldsassener Straße ein neues Zuhause finden. Durch die geförderten Projekte soll dazu beigetragen werden, die neuen Bewohner/innen besser zu integrieren und gegenseitige Vorurteile aufzubrechen.

Es werden folglich Aktivitäten und Projekte unterstützt, die ein friedvolles Miteinander zwischen geflüchteten und ansässigen Menschen innerhalb der Nachbarschaft, der Schulen und sozialen Einrichtungen unseres Gebietes fördern.

Die Fördersumme steht in Abhängigkeit zu dem jeweiligen Vorhaben und den zur Verfügung stehenden Fördermitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und startet i.d.R. bei einer Fördersumme von 1.000 inkl. MwSt.

Was ist für eine Förderung zu tun?

Ideen für förderungswürdige Projekte entsprechend den Handlungsschwerpunkten zur Quartiersentwicklung der Großsiedlung Waldsassener Straße können von allen Bewohnerinnen und Bewohnern, geflüchteten Menschen, Initiativen, Vereinen, Trägern und Einrichtungen, die im Gebiet ansässig bzw. tätig sind, eingebracht werden. Ihre Ideen und Vorschläge sind gefragt. Die bezirkliche Steuerungsrunde zum Quartiersverfahren prüft, inwieweit und ob dafür ein geeigneter Projektträger in einem konkurrierenden Verfahren zu ermitteln ist. Die Projektvorschläge müssen folgende Angaben enthalten: Kurztitel, Name und Anschrift der/des Einreichenden, Projektbeschreibung, Projektziele, Erfolgsindikatoren, Projektzeitraum, Zielgruppen und avisierte Teilnehmerzahl, geplanter Nutzen für das Gebiet, evtl., Kooperationspartner, Angaben zu bisherigen Aktivitäten und zu Eigenleistungen. Außerdem ist ein Finanzierungsplan zu erstellen.

Die Mitarbeiter im Quartiersbüro W40 der AG SPAS e.V. stehen Ihnen dabei gern mit Rat und Tat zur Seite. Dort können Sie auch entsprechende Formulare erhalten, oder Sie laden sich den Antrag gleich hier herunter: Antrag Projektfonds (PDF 39 kb - zum Ausdrucken und mit der Hand Ausfüllen) bzw. Antrag Projektfonds (*.doc 230 kb - zum Abspeichern und am Computer Ausfüllen)

Verfahren

Die eingereichten Projektvorschläge werden vom Quartiersbüro W40 der AG SPAS e.V. und der bezirklichen Steuerungsrunde des Quartiersverfahrens auf ihre Förderungswürdigkeit geprüft. Zur fachlichen Einschätzung werden außerdem i. d. R. Stellungnahmen der bezirklichen Fachämter eingeholt.

Werden die Projektvorschläge als förderungswürdig und fachlich sinnvoll anerkannt, werden sie von einer Vergabe-Jury aus Bewohner/innen und Vertreter/innen von Einrichtungen, Trägern und Vereinen im Stadtteil abschließend beschieden.

Die Einreicher werden kurzfristig über die Jury-Entscheidung informiert und erhalten von der zuständigen Verwaltung im Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg einen Zuwendungsbescheid für die Umsetzung des Projektes.

Nach Abschluss des Projektes sind die Mittel (entsprechend des gebilligten Finanzplans) beim Bezirksamt abzurechnen, die Belege, Fotos und ein Bericht zu Verlauf und Ergebnissen des Projektes einzureichen.

text/grafik: W40