Projektfonds Quartiersentwicklung Waldsassener Strasse

Der Projektfonds und Handlungsschwerpunkte der Quartiersentwicklung

Die Mittel des Projektfonds dienen der Stärkung des Zusammenhalts aller in der Großsiedlung Waldsassener Straße lebenden Menschen sowie der Förderung von Respekt und Toleranz gegenüber Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen sowie verschiedenen Alters. Dafür stellt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Mittel aus dem Förderprogramm „Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften“ zur Verfügung.

Gefördert werden können Vorhaben von geeigneten Trägern, die den Handlungsschwerpunkten der Quartiersentwicklung Rechnung tragen. Das sind in erster Linie Projekte zur

  • Weiterentwicklung der Stadtteilkultur
  • Förderung von Nachbarschaft und Kommunikation
  • Unterstützung kinder- und familienfreundlicher Strukturen
  • Aktivierung der Bewohner/innen / Förderung des ehrenamtlichen Engagements, von Eigeninitiative und Selbstorganisation
  • Förderung von gegenseitigem Respekt und Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Lebensweisen (u.a. durch generationsübergreifende und interkulturelle Projekte)

und vieles andere ...

Es werden Aktivitäten und Projekte unterstützt, die ein friedvolles Miteinander aller hier lebenden Menschen fördern.

Die Fördersumme steht in Abhängigkeit zu dem jeweiligen Vorhaben und den zur Verfügung stehenden Fördermitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und startet i.d.R. bei einer Fördersumme von 1.000 inkl. MwSt.

Was ist für eine Förderung zu tun?

Ideen für förderungswürdige Projekte entsprechend den Handlungsschwerpunkten zur Quartiersentwicklung der Großsiedlung Waldsassener Straße können von allen Bewohnerinnen und Bewohnern, geflüchteten Menschen, Initiativen, Vereinen, Trägern und Einrichtungen, die im Gebiet ansässig bzw. tätig sind, eingebracht werden. Ihre Ideen und Vorschläge sind gefragt. Die bezirkliche Steuerungsrunde zum Quartiersverfahren prüft, inwieweit und ob dafür ein geeigneter Projektträger in einem konkurrierenden Verfahren zu ermitteln ist. Die Projektvorschläge müssen folgende Angaben enthalten: Kurztitel, Name und Anschrift der/des Einreichenden, Projektbeschreibung, Projektziele, Erfolgsindikatoren, Projektzeitraum, Zielgruppen und avisierte Teilnehmerzahl, geplanter Nutzen für das Gebiet, evtl., Kooperationspartner, Angaben zu bisherigen Aktivitäten und zu Eigenleistungen. Außerdem ist ein Finanzierungsplan zu erstellen.

Die Mitarbeiter im Quartiersbüro W40 der AG SPAS e.V. stehen Ihnen dabei gern mit Rat und Tat zur Seite. Dort können Sie auch entsprechende Formulare erhalten, oder Sie laden sich den Antrag gleich hier herunter: Antrag Projektfonds (PDF 39 kb - zum Ausdrucken und mit der Hand Ausfüllen) bzw. Antrag Projektfonds (*.doc 230 kb - zum Abspeichern und am Computer Ausfüllen)

Verfahren

Die eingereichten Projektvorschläge werden vom Quartiersbüro W40 der AG SPAS e.V. und der bezirklichen Steuerungsrunde des Quartiersverfahrens auf ihre Förderungswürdigkeit geprüft. Zur fachlichen Einschätzung werden außerdem i. d. R. Stellungnahmen der bezirklichen Fachämter eingeholt.

Werden die Projektvorschläge als förderungswürdig und fachlich sinnvoll anerkannt, werden sie von einer Vergabe-Jury aus Bewohner/innen und Vertreter/innen von Einrichtungen, Trägern und Vereinen im Stadtteil abschließend beschieden.

Die Einreicher werden kurzfristig über die Jury-Entscheidung informiert und erhalten von der zuständigen Verwaltung im Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg einen Zuwendungsbescheid für die Umsetzung des Projektes.

Nach Abschluss des Projektes sind die Mittel (entsprechend des gebilligten Finanzplans) beim Bezirksamt abzurechnen, die Belege, Fotos und ein Bericht zu Verlauf und Ergebnissen des Projektes einzureichen.

text/grafik: W40