Naturranger weiter gesichert!

Nicht nur die wilden Tiere, sondern auch die zahmen mögen Naturranger Björn Lindner

Ob die „Zwiebelfrösche“ im Alter zwischen sieben und zwölf Eidechsen und Ringelnattern beobachten, etwas über Bienen lernen oder beim Grasharken mithelfen, oder ob Erwachsene sich erklären lassen, was für Vögel in ihrer unmittelbaren Umgebung leben und wie man die Natur vor der eigenen Haustüre schützen und unterstützen kann: Die Angebote im Naturschutzpark Marienfelde wären ohne den einzigen Berliner Naturranger, Björn Lindner, als Seele des Ganzen nicht denkbar.

In diesem Sommer stand seine berufliche Zukunft bedenklich auf Kipp: Die bisherige Förderung ging zuende, das Aus drohte.
Großer Protest und der dringende Appell, eine Lösung zu finden, kam von zahlreichen Unterstützer/innen: von Kindern und Erwachsenen, Privatleuten und auch Gewerbetreibenden, Vereinen aus allen möglichen Bereichen – und, was wirklich selten ist, auch aus allen Fraktionen der BVV. Die beschloss dann im September auch übereinstimmend, dass es irgendwie weitergehen müsste, und zwar möglichst nicht nur immer für ein paar Monate, sondern längerfristig.

Das hat geklappt, für die nächsten etwa drei Jahre ist die Finanzierung jetzt gesichert!

Ein Glück, und sowohl die Haustiere der Naturschutzstation und ihre wilden Kollegen rundherum werden es den verschiedenen Förderern danken als auch die vielen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die weiterhin Supfdotterblumen, Roten Zahntrost, Schachbrettfalter, die Graue Langohr-Fledermaus, Füchse oder Knoblauchkröten entdecken, kennen und lieben lernen werden.

Wir freuen uns sehr – Danke an alle, die das mit möglich gemacht haben!

Zum Weiterlesen:

text: S. Wolkenhauer; foto: paperpress - Lothar Duclos