Exkursion zum Notaufnahmelager Marienfelde

Herzlich willkommen zur Exkursion am 9. Oktober!

Stellen Sie sich vor, Sie würden alles verlassen, um ganz weit weg zu gehen: Weg von Ihrer Wohnung, Ihrer Stadt, weg von der gewohnten Arbeit, weg von allem Bekannten – und weg von vielen Familienangehörigen und allen Freunden...
Hin in ein Land, von dem Sie vielleicht nicht allzu viel wissen, das ihre neue Heimat werden soll – lauter neue Leute, eine ungewohnte oder ganz neue Sprache, vielleicht ein besseres Leben, vielleicht aber auch nicht...
Sie können nicht viel mitnehmen, ob Ihre Ausbildung dort anerkannt wird, ist noch nicht klar, und ebenso wenig, wie Ihre Kinder und Ihre ganze Familie in dem völlig neuen Leben zurecht kommen werden.

Kein einfacher Schritt, für niemanden!

Wie dieser Schritt, wie die ersten Schtitte in Deutschland für die Spätaussiedler in Berlin aussah und immer noch aussieht, das können Sie bei einem Besuch des Notaufnahmelagers Marienfelde vielleicht ein bisschen nachvollziehen:
Dort kamen zu DDR-Zeiten die Menschen auf ihrer Flucht von Ost nach West an, und dort ist auch immer noch die „Zentrale Aufnahmestelle des Landes Berlin für Aussiedler“ angesiedelt. Durchschnittlich vier Monate leben die Berliner Neuankömmlinge dort, erhalten Beratung und kommen erst mal an, bevor sie eigene Wohnungen beziehen.

Im Rahmen der „Deutsch-Russischen Veranstaltungs- und Begegnungsreihe" sind Sie herzlich eingeladen zur


Exkursion zum Notaufnahmelager Marienfelde
kostenlose Führung durch die Ausstellung und das Gelände

9. Oktober 2010, 14.30 Uhr


Treffpunkt: Quartiersbüro W40, Waldsassener Str. 40

Anmeldung:
Nachbarschafts- u. Selbsthilfezentrum Marienfelde-Süd, Waldsassener Str. 40a, Tel. 030-7116549
Harmonie e.V., Katzlerstraße 11, Tel. 030-85076219
Quartiersbüro, Waldsassener Str. 40, Tel. 030-53085265

text: wolk; grafik: Plakat