Kinderführung und Vernissage: Willkommen in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde im November

"Nepomuck und Bärlihupf: Fluchtgeschichten für Kinder (9 - 13 Jahre)" Kostenlose Kinderführung

Termin: Sonntag, 8. Novbember 2015 - Start 14:00 Uhr

Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin

Warum sind Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen? Auf welchen Wegen ist ihnen die Flucht von einem Teil Deutschlands in den anderen gelungen? Wie haben sich Kinder gefühlt, die ihr Zuhause und ihre Freunde verlassen mussten? Die beiden Stofftiere Nepomuck und Bärlihupf, die in der Ausstellung der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zu sehen sind, haben zwei Kinder auf ihrem Weg in den Westen begleitet und können von den damaligen Ereignissen erzählen. In der Ausstellung lassen sich viele weitere Objekte und Geschichten entdecken, anhand derer die Kinder den Lebenswegen von Flüchtlingen nachspüren können.

Dauer: 1 Stunde. Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten: Tel: 030 / 75 00 84 00 oder per E-Mail an info-enm[at]stiftung-berliner-mauer[.]de
Weitere Termine 2015: Zweiter Sonntag in jedem Monat jeweils um 14:00 Uhr, also wieder am 13. Dezember 2015


Eröffnung der Ausstellung "Bridge the Gap"
EINE FOTOKUNST-AUSSTELLUNG MIT MOMENTAUFNAHMEN AUS DEM LEBEN GEFLÜCHTETER JUGENDLICHER

Termin: Di, 17. November 2015 18:00 Uhr

Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin

Zur Eröffnung der Sonderausstellung »Bridge the Gap« laden die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde und der Internationale Bund herzlich ein:

Begrüßung: Dr. Maria Nooke, Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Projektpräsentation: Uta Sternal, Internationaler Bund
Gisela Kayser, Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
und beteiligte Jugendliche aus dem Übergangswohnheim Marienfelder Allee

Wie sehen geflüchtete Jugendliche sich und ihre Umgebung, was wollen sie zeigen? Im Rahmen des Projekts »Bridge the Gap« haben Jugendliche aus dem Übergangswohnheim Marienfelder Allee gemeinsam mit Berliner Schüler/innen ihr Wohnumfeld und Berlin erkundet. Eine Kamera immer dabei, experimentierten sie auf ihren Streifzügen mit dem fotografischen Blick und beschäftigten sich mit Hilfe des Mediums mit ihrer Identität, ihrer Herkunft und ihren Lebensrealitäten. Das Resultat ist eine Ausstellung, in der die Jugendlichen ihr Leben aus der eigenen Perspektive beleuchten und Momentaufnahmen aus ihrer Welt präsentieren. Die Ausstellung ist bis zum 31. März 2016 in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zu sehen.

Ein Projekt von
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus, Gesellschaft für Humanistische Fotografie und Internationaler Bund IB Berlin-Brandenburg gGmbH
Gefördert durch das Projekt »Jugend ins Zentrum!« der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V. im Rahmen des Programms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
In Kooperation mit der Evangelischen Schule Berlin Zentrum

Der Eintritt ist frei.

text: PM Erinnerungsstätte