Kinderführung, Bustour und Lange Nacht der Museen: Willkommen in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde im August!

Willkommen zu den Veranstaltungen in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde im August:

"Nepomuck und Bärlihupf: Fluchtgeschichten für Kinder (9 - 13 Jahre)" Kostenlose Kinderführung

Termin: So, 11. August 2013 Start 14:00 Uhr

Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin

Warum sind Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen? Auf welchen Wegen ist ihnen die Flucht von einem Teil Deutschlands in den anderen gelungen? Wie haben sich Kinder gefühlt, die ihr Zuhause und ihre Freunde verlassen mussten? Die beiden Stofftiere Nepomuck und Bärlihupf, die in der Ausstellung der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zu sehen sind, haben zwei Kinder auf ihrem Weg in den Westen begleitet und können von den damaligen Ereignissen erzählen. In der Ausstellung lassen sich viele weitere Objekte und Geschichten entdecken, anhand derer die Kinder den Lebenswegen von Flüchtlingen nachspüren können.

Dauer: 1 Stunde. Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten: Tel: 030 / 75 00 84 00 oder per E-Mail an info-enm@stiftung-berliner-mauer.de
Weitere Termine 2013: 15.09.2013,20.10.2013,10.11.2013,15.12.2013 jeweils um 14:00 Uhr


Verschwunden und Vergessen - Geführte Bustour zu ehemaligen Flüchtlingslagern in Berlin

Termin: So, 25. August 2013 Start 10:30 Uhr - 14:00 Uhr

Startpunkt: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin

Bei der Bustour führt die Historikerin Katharina Hochmuth die Teilnehmer zu verschiedenen Orten in der Stadt, die bei der Bewältigung des Flüchtlingszustroms aus der DDR zentral waren, doch heute in Vergessenheit geraten sind. Es werden ehemalige Flüchtlingslager, Dienststellen und Abflugbaracken angesteuert. Dort, wo die Orte aus dem Stadtbild verschwunden sind, veranschaulichen Bild- und Filmmaterial, was im Alltag nicht mehr wahrnehmbar ist. Zeitzeugen schildern unterwegs ihre Erfahrungen in den Flüchtlingslagern.

Der Unkostenbeitrag für die Teilnahme an der Exkursion beträgt 10,- Euro, für Studenten 7,- Euro.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis 19. August 2013.
Anmeldung: Stephanie Freiheit
Tel.: +49 (0)30 - 75 00 84 00
Fax: +49 (0)30 - 75 44 66 34
E-Mail: info-enm[at]stiftung-berliner-mauer[.]de


33. Lange Nacht der Museen - Geführte Touren vor und hinter den Kulissen

Termin: Sa, 31. August 2013 18:00 Uhr - 24:00 Uhr

Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde und Übergangswohnheim für Flüchtlinge des Internationalen Bundes, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin

Die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde beteiligt sich in Kooperation mit dem Internationalen Bund (IB) an der 33. Langen Nacht der Museen mit einem spannenden Programm. Jeweils dreimal in der Zeit zwischen 18:00 Uhr und 24:00 Uhr werden zwei unterschiedliche Touren mit Stationen in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde und dem heutigen Übergangswohnheim für Flüchtlinge und Asylbewerber des Internationalen Bundes angeboten.

Jeweils um 19:15 Uhr, 20:45 Uhr und 22:15 Uhr startet die 1-stündige Tour 1: Abschied Neugier Ungewissheit – Junge Migranten damals und heute.
Bis zum Mauerbau 1961 waren fast 50% aller DDR-Flüchtlinge jünger als 25 Jahre - einem von ihnen begegnen die Besucher an der ersten Station der Führung. Der Zeitzeuge Albrecht Roos erinnert sich im Ausstellungsraum zum Notaufnahmeverfahren an seine Flucht durch den Stacheldraht im September 1961 und an seine Zeit im Notaufnahmelager. Vom Zeitzeugen Harry Heyer erfahren die Besucher an der nächsten Station aus erster Hand, was es mit der Kinderluftbrücke der 1950er Jahre auf sich hat. Am Ende des Rundgangs berichten junge BewohnerInnen des vom Internationalen Bund betriebenen Flüchtlingsübergangswohnheims von ihren Erfahrungen heute.

Jeweils um 19:30 Uhr, 21:00 Uhr und 22:30 Uhr beginnt die 1-stündige Tour 2: Jung sein, Flüchtling sein: eine Recherche vor und hinter den Kulissen.
Zusammen mit Schauspielerinnen, die Berichte von und über Flüchtlinge aufgreifen, dem Sammlungsleiter der Stiftung Berliner Mauer und einer Sozialarbeiterin des Internationalen Bundes begeben sich die Besucher mit dieser Führung auf eine Spurensuche: Was bedeutet Flüchtling sein für die Jüngeren, wie wirkt es auf das Verhältnis der Generationen? Eine rekonstruierte Flüchtlingswohnung in der Erinnerungsstätte, das Museumsdepot und eine Wohnung für Flüchtlinge auf dem Gelände des heutigen Übergangswohnheims sind die Schauplätze der Begegnungen.

Die Tickets (18 €/ermäßigt 12 , Kinder bis 12 Jahre frei) sind ab 5. August 2013 unter www.museumsportal-berlin.de, in den beteiligten Museen, in den Fahrschein-Verkaufsstellen und an den Fahrscheinautomaten der S-Bahn Berlin GmbH, bei der BVG sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

text: PM Erinnerungsstätte