Beeindruckende Vielfalt: Projekte Ehrenamtlicher im Gebiet rund um die Waldsassener Straße im Jahr 2014

„Unser Kiez ist lebens- und liebenswert, und wir wollen das Leben hier noch schöner machen!“ - Diese Motivation steckt hinter den vielen vielen unterschiedlichen Projekten, die Engagierte rund um die Waldsassener Straße ganz ohne Förderung durch Mittel des Quartiersentwicklung durchführen. Sehen Sie selbst, was es im Jahr 2014 vor Ort alles gab – viel Spaß dabei und beim Staunen über so viel Aktivität!

An dieser Stelle nochmals ein herzliches riesiges Dankeschön an alle, die sich so sehr für ihre Nachbar/innen und ihren Stadtteil eingesetzt haben!!


Hundehalter-Initiative Waldi (ohne Förderung)
In diesem Jahr wurde die Hundehalter-Initiative „Waldi“ initiiert, deren Ziel es ist, durch Hundehaltung entstehende Nachbarschaftskonflikte zu reduzieren.
Die Hunde-Inititiative hat 2014 mehrere Plakatierungsaktionen zum Thema „Beseitigung von Hundekot“ durchgeführt und mittels Flyern und Handzetteln für sich geworben. In Kooperation mit der degewo wurden Standorte für zusätzliche Müllbehälter festgelegt und diese von der degewo aufgestellt.

Pflanzaktionen (ohne Förderung)
Um das Quartier zum Erblühen zu bringen, nahmen sich mehrere Bewohnerinnen der halböffentlichen Räume an. Eine Bewohnerin organisierte eine Pflanzaktion mit Sonnenblumensetzlingen, die an verschiedenen mit der degewo und dem Quartiersbüro abgestimmten Stellen im Quartier ausgesetzt und von ihr gepflegt wurden. Sie bewarb das Projekt mit Plakaten. Die Naturschutzstation Marienfelde sponserte die Sonnenblumen. Leider gingen viele Sonnenblumen im Sommer ein, da die Bewässerung sich schwierig gestaltete.
Zwei Bewohnerinnen nahmen sich der Bepflanzung und Pflege eines Hochbeetes auf dem Platz vor dem Einkaufszentrum in der Waldsassener Straße an. Die Mittel für die Pflanzen erhielten sie von der degewo.

Kieztrödel „Firlefanz (ohne Förderung)
Der Kieztrödel „Firlefanz“ wurde nach Wegzug der früheren Organisatorin unter die Leitung eines neuen Organisationsteams gestellt. Nach intensiver persönlicher Ansprache durch das Quartiersbüro erklärten sich mehrere Bewohner/innen bereit, beim Trödelmarkt ehrenamtlich mitzuwirken. So fanden 2014 unter neuer Leitung erfolgreich zwei ehrenamtlich organisierte Trödelmärkte statt, ein weiterer ist wegen Regen ausgefallen. Die Trödelmärkte erfreuten sich großer Nachfrage und sollen im kommenden Jahr fortgeführt werden.

Mieterfest Tirschenreuther Ring 52-60 (ohne Förderung)
Von aktiven Bewohner/innen der Wohnanlage Tirschenreuther Ring 52-60 wurde in diesem Jahr zum 6. Mal eigenständig und ohne Fördermittel ein Mieterfest organisiert (mit finanzieller Unterstützung der degewo).

Linedance (ohne Förderung)
Tanzfreudige Bewohner/innen treffen sich wöchentlich im Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum Marienfelde zu den Proben. Sie bereicherten auch 2014 mit ihren Tanzbeiträgen verschiedene Veranstaltungen im Stadtteil (z.B. Sportfest, Generationenlauf).

Gymnastikkurse (ohne Förderung)
Bereits seit 2009 organisiert eine Bewohnerin drei wöchentlich stattfindende Gymnastik-Kurse für Menschen ab 50 Jahre. Das dient vor allem der Förderung der Gesundheit im Alter durch Bewegung. Außerdem regt sie regelmäßige gesellige Treffen der Gemeinschaft
an.

Bauchtanz-Kurs (ohne Förderung)
Ende 2014 bot eine Bewohnerin an, einen kostenlosen Bauchtanzkurs für interessierte Bewohner/innen anzubieten. Der Kurs startet in 2015. Die degewo stellt dafür ihren Gesellschaftsraum zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung.

Gesangsgruppe Sudaruschki (ohne Förderung)
Mehrere russischsprachige Frauen trafen sich Ende 2014 wöchentlich unter der Leitung einer Anwohnerin, um gemeinsam russische und deutsche Lieder zu singen. Beim Tortenwettbewerb hatte die Gruppe ihren ersten Gesangsauftritt und begeisterte das Publikum.

Instrumentengruppe (ohne Förderung)
Eine Klavier spielende Bewohnerin versuchte Ende 2014 durch Werbeplakate und Flyer eine Musikgruppe ins Leben zu rufen. Ein Gitarre-Spieler und eine Flötenspielerin folgten dem Aufruf. Die Gruppe traf sich wöchentlich im Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum
Marienfelde Süd um gemeinsam zu musizieren.

Handarbeitskreis (ohne Förderung)
Das auf Initiative zweier Bewohnerinnen 2012 ins Leben gerufene Handarbeitskränzchen wurde 2014 weitergeführt und wird gut angenommen. Die Damen treffen sich in gemütlicher Runde im zweiwöchentlichen Rhythmus.

Fahrradgruppe (ohne Förderung)
Die in 2011 gegründete Fahrradgruppe erkundete auch im Jahr 2014 einmal im Monat gemeinsam die nähere und weitere Umgebung Marienfeldes unter fachkundiger Anleitung eines Bewohners. Damit diente auch dieses Projekt der Förderung der Gesundheit durch Bewegung.

Bingo (ohne Förderung)
Auf Initiative eines Bewohners finden einmal im Monat Bingo-Nachmittage im Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum Marienfelde Süd statt.

Naturvorträge (ohne Förderung)
Ein preisgekrönter Naturfotograph beeindruckender Tieraufnahmen hält in regelmäßigen Abständen Lichtbildervorträge im Gebiet.

Skat (ohne Förderung)

Ein ehrenamtlicher Bewohner leitet seit Jahren im Freizeitbereich der Marienfelder Grundschule eine Skat-AG.

PC-Kurse (ohne Förderung)
Die seit 2011 im Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum Marienfelde Süd durch einen ehrenamtlich tätigen Lehrer stattfindenden Computerkurse erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Früher noch durch den Aktionsfonds finanziert, tragen die Kurse sich nun selbst.

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