Quartiersbüro W40 feiert 5 Jahre Quartiersentwicklung in Marienfelde Süd

Joachim Poweleit, Beate Miculcy und Natascha Wiemann vom W40-Team lauschen Jugendamtsleiter Wolfgang Mohns

Am 12. März 2014 feierte das Quartiersbüro sein 5 jähriges Bestehen. Gemeinsam mit Mitgliedern der BVV, Vertreterinnen und Vertretern des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg, verschiedenen Einrichtungen aus dem Quartier, Bewohnerinnen und Bewohnern und zahlreichen Interessierten blickten die Mitarbeiter des Quartiersbüros auf die vergangenen 5 Jahre zurück und ließen sie mit einer Bildershow und einer Projektausstellung Revue passieren. Jugendamtsdirektor Wolfgang Mohns eröffnete stellvertretend für Bezirksstadtrat für Jugend, Ordnung und Bürgerdienste Oliver Schworck die Jubiläumsfeier und bedankte sich bei den Mitarbeitern des Quartiersbüros W40 und allen Mitwirkenden für die großartige Quartiersentwicklungsarbeit seit 2009. Zahlreiche Projekte konnten gemeinsam umgesetzt und verstetigt werden und Bewohnerinnen und Bewohner zum Mitmachen aktiviert werden.

Dankeschön ans W40-Team und Blumen zum Abschied für Achim Poweleit

Herr Joachim Poweleit, der das Quartiersbüro 2009 mit aufgebaut hat, wurde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolgerin steht ebenso schon fest: Frau Natascha Wiemann. Die Geographin ist zusammen mit Beate Miculcy im Quartiersbüro W40 immer Mo-Do erreichbar und nun für die Quartiersentwicklung mit zuständig.

Das Quartiersbüro W40 bedankt sich an dieser Stelle noch mal ganz herzlich bei Jugendamtsdirektor Mohns, dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, allen Kooperationspartnern, Bewohnern und Freunden für die Glückwünsche, Briefe und Grußkarten, die Blumen und die liebevollen Worte zum Jubiläum.

Projektausstellung 2009-2013

Wenn das Büro mal kurz zum Buffet wird ...
... kann man drinnen und draußen gemütlich feiern!

Das Quartiersbüro W40 möchte die Arbeit der letzten 5 Jahre im Rahmen einer kleinen Ausstellung Revue passieren lassen. Mit Bildimpressionen wird die Vielfalt der Projekte noch einmal lebendig. Alle Bewohnerinnen und Bewohner und Interessierten sind herzlich eingeladen, sich die Fotos anzuschauen und sich zu erinnern. Die Ausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten vom 13. März bis zum 30. April 2014 bestaunt werden. Die Mitarbeiterinnen des Quartiersbüros stehen gerne für Gespräche zur Verfügung und freuen sich auf Sie!

Was macht das Quartierbüro überhaupt?

Das Leben vor Ort gemeinsam mit den Anwohnern und Akteuren schöner und liebenswerter zu gestalten – das ist, grob gesagt, das Anliegen der Mitarbeiter/innen des Quartiersbüros.

Um das zu erreichen, gibt es verschiedene Zielsetzungen:

  • „Je mehr Menschen aus dem Stadtteil mitmachen, desto besser! Selbst anpacken ist besser als abwarten!“ (Bewohneraktivierung und Förderung von Selbsthilfe und Eigenverantwortung)
  • „Die Bewohner sind die Experten“ (Partizipation)
  • „Unser Kiez ist bunt und vielfältig“ (Integration)
  • „Gemeinsam stellen wir mehr auf die Beine!“ (Förderung von Vernetzung und Kooperation der Einrichtungen, Vereine, Akteure und Bewohnergruppen)
  • „Die Kinder sind unsere Zukunft – für sie tragen wir besondere Verantwortung!“ (Schaffung kinder- und familienfreundlicher Strukturen)
  • „Alle sollen wissen, was hier Tolles los ist!“ (Öffentlichkeitsarbeit)
  • „Ein Fest jagt das nächste“ (Stadtteilkultur)
  • „Wir respektieren uns gegenseitig“(Förderung der Konfliktfähigkeit)

Für das Quartiersverfahren in Marienfelde Süd werden von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt jedes Jahr aus dem „FEIN-Programm“ („Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften“) finanzielle Mittel zur Förderung von Projekten zur Verfügung gestellt - für 2014 in Höhe von 33.000 .

Vieles ist schon passiert, Grund zum Strahlen
Dank guter Zusammenarbeit wird es auch weiterhin spannende Projekte geben
Guck mal da, in der Ausstellung - erinnerst du dich?

Akteure und Bewohner/innen können Ideen und Projektvorschläge einreichen, die der Quartiersentwicklung dienen. Das Quartiersbüro berät, unterstützt und begleitet die Projekte und deren Antragsteller bei der Umsetzung. Vieles ist machbar, kommen Sie vorbei, reichen Sie Ihre Ideen im Quartiersbüro ein!
Welche Ideen und Vorschläge realisiert werden sollen, darüber entscheidet eine Vergabe-Jury, in der ausschließlich Bewohner/innen und Vertreter/innen hier ansässiger Einrichtungen mitwirken. In diesem Sommer wird die Jury neu gewählt. Wer Interesse hat, in der Jury mitzuwirken, meldet sich bitte im Quartiersbüro W40.

Viele schöne Projektes sind seit 2009 realisiert worden, einige davon haben bereits Tradition, wie z.B. das Marienfelder Sportfest, der Generationenlauf, der Tortenwettbewerb oder die gemeinsame Weihnachtsfeier für einsame Menschen an Heiligabend. Mieterfeste, Basteln, Handarbeiten und Tanz für Kinder, Sport und Begegnung für Senior/innen, ein Trödelmarkt, Theateraufführungen und Fortbildungen. Das alles und noch viel, viel mehr wurde in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt. Und immer war damit sehr viel ehrenamtliches Engagement verbunden.

Auch in diesem Jahr ist Spannendes geplant, zwei große Projekte befinden sich in der Vorbereitung. Auf dem Gelände des ehemaligen Ökohauses sollen in Kooperation mit der degewo „interkulturelle Gärten“ entstehen. Denn das gemeinsame Gärtnern macht Spaß, hat etwas Verbindendes und fördert den Austausch und das Miteinander der Teilnehmenden. Mit verschiedenen theaterpädagogischen Techniken soll durch das Projekt des Jugendmuseums „Mein Marienfelde – unser Marienfelde“ das Selbstbewusstsein und die Konfliktfähigkeit von Kindern der Marienfelder Grundschule gefördert werden. Natürlich sind auch dieses Jahr wieder jede Menge Feste geplant und das Quartiersbüro ist gespannt auf die Ideen der Bewohner/innen und Akteure.

text/fotos: W40